Das nächste linke Projekt stirbt an einer Intervention anderer Linker....

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Nov 11 18:57 [raw]

<a href="https://blog.fefe.de/?ts=a4fa4922">[l]</a> <a href="https://www.metronaut.de/2017/11/strunzverbohrte-ideologieglaeubigkeit-spalter-killen-das-berliner-globale-filmfestival/">Das nächste linke Projekt stirbt an einer Intervention anderer Linker</a>.<blockquote>Das Programm sei rassistisch, die Gruppe homogen, weiß, privilegiert, hierarchisch, das Festival ableistisch, die Filme nicht divers und so weiter. Die ganze Breitseite Elfenbeinturm wird abgefeuert, obwohl die Vorwürfe nicht stimmen. Ein tödlicher Mix aus falsch verstandener Awareness, hochgejazztem Hyperfeminismus und dummbatzig interpretierter Critical Whiteness überrollt die Festivalgruppe. Lähmende Diskussionen sind die Folge. Streit. Es geht nichts mehr. Am Ende wird die globale 2017 nicht stattfinden.</blockquote>Herzlichen Glückwunsch, liebe Linke! Da habt ihr aber mal so richtig ein Zeichen gesetzt gegen Rassismus und Ableismus und Misogynie! Mal wieder!<p u><b>Update</b>: Lesereinsendung dazu:<blockquote><p u>als ein mitglied der alten festivalgruppe liegt mir allerdings folgende richtigstellung am herzen: es war nicht "die linke", die das inszeniert hat [...]<p u>es war vielmehr eine einzelne person, die sich mit ihren anliegen bzw. ihren filmen in der gruppe nicht durchsetzen konnte. das wiederum lag daran, dass die bei der globale gezeigten filme vom plenum abgenickt und dafür gewissen mindeststandards genügen mussten, um es auf das festival zu schaffen. es handelte sich in diesem sinne also um ein kuratiertes festival, für das viele der von der fraglichen protagonistin vorgeschlagenen filme schlicht und ergreifend zu schlecht waren. diese ablehnung aus professionellen gründen wurde von der betreffenden person aber nicht als solche verstanden, sondern kam dort eben leider als rassistisch motiviert an, was natürlich bullshit war (und ist). diese falsch verstandene critical whiteness verstärkte bzw. versteifte sich im lauf der zeit, der rest der geschichte wurde zutreffend erzählt.<p u>das tl;dr ist nun: weder die genannte person noch die von ihr mobilisierten claquere würde ich als sonderlich links bezeichnen. sie sind jedenfalls kein fester oder integraler bestandteil der berliner linken. wir hatten auch nie ein problem mit "der linken", es war primär die genannte person … ich wüsste auch nicht, dass es bei den anderen beiden auf ähnliche art gescheiterten berliner projekten - also transgenialer csd und tante horst - anders gewesen wäre, auch in diesen fällen waren es einzelne quertreiber und ihre peergroups. aber eben nicht "die linke", die dafür auch viel zu inhomogen ist. was auch gut so ist …</blockquote><p u>

[chan] fefe
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